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Spätburgunder Rotwein
Dieser Wein braucht im gemäßigten Klima Zeit zur Reife, bringt jedoch in guten Jahren herausragende Weine mit Kraft und Fülle hervor. Besitzt eine große Lagerfähigkeit. |
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Spätburgunder Weißherbst
Es ist alte badische Tradition, dass aus Spätburgunder über die Hellkelterung auch Weißherbste erzeugt werden. Seit einigen Jahren ist man bemüht, durch die Verwendung von nicht ganz durchgefärbten, aber gesunden Trauben einen Rosé zu erzeugen, der sich besonders als Essensbegleiter empfiehlt. |
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Spätburgunder Rosé,
Ein Rosé, entsteht aus Rotweintrauben durch frühzeitiges Abpressen von der Maische (Weißkelterung), so daß kaum Farbstoff aus den Beerenhäuten in den Most gelangt; da dasselbe für die Gerbstoffe gilt, sind diese Weine besonders magenschonend. Aber nicht jeder Roséwein darf als Weißherbst bezeichnet werden. Nur rebsortenreine Qualitätsweine dürfen als W. verkauft werden. |
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Badisch Rotgold
Spezialität aus Baden; Wein aus einer Mischung Blauer Spätburgunder- und Grauburgundertrauben; der Grauburgunder-Anteil muss mindestens 51% betragen. |
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Ruländer
Der Ruländer hat oft einen leicht goldenen Schimmer, manchmal schon bernsteinfarben, er besticht durch Vollmundigkeit und süßliche Aromen in Richtung Karamel, Rosinen und anderer Trockenfrüchte. Aufgrund seiner guten Mostgewichtsleistung liefert der Ruländer jedes Jahr Auslesen, Beeren- und Trocken-beerenauslesen, die in der Gruppe der Edelsüßen eine Spitzenstellung einnehmen. |
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Grauburgunder
Der Ruländer in seiner trockenen Version, als Grauburgunder ist der ideale Essensbegleiter, aber auch ein gehobener Zechwein. |
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Weißburgunder
Wäre die Farbe der reifenden Beeren nicht, niemand könnte ihn im Weinberg vom Ruländer unterscheiden, denn Trauben und Blattform sind völlig gleich. Wahrscheinlich ist er auch ein Abkömmling des Ruländers. Die Weine des Weißen Burgunders verfügen zwar nicht über die gleiche Fülle, dafür sind sie aber meist eleganter und dank ihres höheren Säuregehaltes auch rassiger. Er eignet sich besonders für den trockenen Ausbau. Trockene Weiße Burgunder sind vielleicht die am besten geeigneten Weine, die man zum Essen servieren kann. |
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Müllerrebe / Schwarzriesling
Von ihren weißwollenen Triebspitzen, die aussehen, als ob sie mit Mehl bestäubt wären, hat diese Rebsorte ihren Namen bekommen. Er ist jedoch auch unter dem Synonym Schwarzriesling bekannt. Er liefert einen der, drei Grundweine für die Champagnerherstellung. Der Schwarzriesling bringt gute Durchschnittsqualitäten, Weine mit nur leichtem Gerbstoffcharakter und mittlerer Säure. |
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Auxerrois
Er ist ein naher Verwandter des Weißen Burgunders und wird in größerem Umfang nur in der Umgebung von Weingarten im Kraichgau angebaut. Er ist relativ anspruchslos, was die Lagenqualität angeht, aber in Müller-Thurgau-Lagen gehört er trotzdem nicht. Weinbautechnisch macht er gewisse Probleme wegen seiner starken Geiztrieb-bildung, und wer schon mal Edelreiser geschnitten hat, weiß um die ungewöhnlich starke Verrankung. Seine Weine sind vom Charakter her zwischen Ruländer und Weißer Burgunder einzustufen. Es sind ruhige Weine mit milder Säure und von feiner Art. |
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Chardonnay
Von der seit einigen Jahren die gesamte Weinwelt überschwappenden Chardonnay-Welle blieb auch Baden nicht verschont, die Klassifizierung für alle Bereiche erfolgte 1991. Der Chardonnay hat in etwa die gleich hohen Ansprüche wie die echten Burgundersorten, weswegen seiner Ausbreitung enge Grenzen gesetzt sind. Die Weine ähneln denen des Weißen Burgunders, übertreffen ihn oft an Vollmundigkeit, haben dann auch eine größere Aromafülle, insbesondere wenn sogenannte "Würz-Klone" beteiligt waren.Viele Betriebe bauen den Chardonnay ausschließlich im Barrique aus, wofür er sich auch vorzüglich eignet |
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Müller-Thurgau
Der Müller-Thurgau wird heute zu den Standardsorten gerechnet, obwohl er erst vor etwa 100 Jahren aus einer Kreuzung entstanden ist. Seine geringen Ansprüche an Boden und Lage, seine Ertragssicherheit und seine Fähigkeit, auch in weniger guten Lagen noch annehmbare Qualitäten zu bringen, sind die Ursachen für seine weite Verbreitung.Er liefert leichte, süffige Weine mit mehr oder weniger ausgeprägtem Muskatton und milder Säure. |
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Gutedel
Der Gutedel gehört zu den am weitesten verbreiteten Rebsorten, innerhalb Badens hauptsächlich im Markgräflerland.Hier findet er auch die ihm zusagenden Bedingungen, kräftige Lößlehmböden und ausreichend Niederschläge. Die Weine sind von zartem, weinigem Aroma, einfachem, angenehmem Charakter, die eine milde und dennoch anregende Säure haben. Kurzum: sehr süffige Weine, die am besten jung schmecken. |
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Riesling (Klingelberger)
Er ist eine der ältesten Traubensorten und vielleicht die einzige, die in Deutschland selbst entstanden ist. In Baden ist er seit langem heimisch und schon sehr früh hat sich in der Ortenau das Synonym "Klingelberger" eingebürgert. Der Riesling lebt von seinem fruchtigen, über die Massen nuancenreichen Bukett, seiner prickelnden Lebendigkeit und der rassigen, manchmal schon stahligen Säure. In Baden ist der Riesling vor allem in der Ortenau zu finden. Hier haben sich zwei sensorisch unterschiedliche Typen ausgebildet, der gradlinige, etwas strenge und säurebetonte Typ des Baden-Badener Reblandes und der verspielte, von Pfirsicharomen geprägte, eher milde Typ des "Klingelbergers" im Rench- und Kinzigtal, wozu auch die Weine von Durbach gezählt werden können. |
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Silvaner
Der Silvaner ist eine unserer ältesten Rebsorten und war früher in den deutschen Anbaugebieten weit verbreitet. Der Müller-Thurgau hat ihn jedoch in den letzten dreißig Jahren fast überall vom ersten Platz verdrängt. Der Silvaner zeichnet sich durch Vollmundigkeit und reife Säure auszeichnen. |
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Muskateller
Der Muskateller ist eine unserer ältesten Rebsorten und in viele Varietäten aufgespalten. Obwohl sie fast in Vergessenheit geriet , wird der Gelbe Muskateller heut in der Region als eine typisch badische Spezialität angebaut. Die Weine zeichnen sich durch ein ausgesprochen feines Muskat-Aroma aus, sind säurebetont bei nur mäßigem Alkoholgehalt. |
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Kerner
Der Kerner ist eine Neuzüchtung schwäbische Arzt und Dichter Justinus Kerner. Er hat dieser Kreuzung aus Trollinger und Riesling seinen Namen gegeben. Ein Weißwein trotz der Geburtshilfe einer Rotweinsorte. Der Kerner ist eine der erfolgreichsten Neuzüchtungen der Nachkriegsjahre, konnte jedoch in Baden nie so richtig Fuß fassen. Seine Weine haben Rasse, sind manchmal sogar rieslingartig und zeigen ein nicht aufdringliches, aber doch deutliches Aroma mit leichtem Muskatton. Im Abgang ist meist eine kleine Herbe zu erkennen, die nicht jedermanns Geschmack ist. |
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Scheurebe
Die weiße Rebsorte ist eine Neuzüchtung. Sie wurde nach dem Züchter Georg Scheu benannt, der sie im Jahre 1916 kreierte. Die hell- bis goldgelben Weine zeigen sortenfeines, leicht nach Johannisbeeren duftendes Bukett und rieslingähnliche Säure; Weine von Körper und Rasse. |
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Nobling
Der Nobling ist eine Neuzüchtung aus Silvaner und Gutedel, die speziell für das Markgräflerland als Ergänzungssorte zum Gutedel geschaffen wurde. In geeigneten Lagen liefert der Nobling Weine, die qualitativ dem Gutedel überlegen sind - mehr Aroma und mehr Rasse. Eine größere Bedeutung hat der Nobling in den letzten Jahren als Sektgrundwein bekommen, wozu er sich aufgrund seiner Eleganz und reifen Säure besonders gut eignet. |
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Gewürztraminer
Der Gewürztraminer bringt im Vergleich die bukettreicheren Weine hervor . Er ist eine uralte Rebsorte, die schon von römischen Agrar-Schriftstellern beschrieben wurde. Er liefert edle vollkommene Weine. Sein besonders starkwürziges Bukett mit der Fülle an Aromastoffen macht diesen säurearmen, aber meist extraktreichen Wein zu einem Genuß ganz besonderer Art. Es sind keine Weine für den täglichen Bedarf, da sie zu körperreich und zu bukettbetont sind. Sie eigenen deshalb hervorragend als Dessert-Weine. |
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Traminer (Clevner)
Der Traminer (auch Roter Traminer genannt)bringt in der Regel die höheren Erträge als der Gewürztraminer Die Ansprüche des Traminers an die Lagenqualität sind hoch, gehört er doch zu den blüteempfindlichsten Rebsorten, die wir anbauen. Der tramineranbauende Winzer muß sich trotz fortgeschrittener Selektionsarbeit immer wieder mal mit Fehlernten abfinden, insbesondere beim Gewürztraminer. In Durbach und Umgebung wird der Traminer unter der synonymen Bezeichnung Clevner in den Handel gebracht. |
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Deutsche Weinkönigin 2006 / 2007
Katja Schweder aus Hochstatt Anbaugebiet Pfalz Link zu den Anbaugebietsköniginnen |
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Badische Weinkönigin 2006 / 2007
Corina Benz aus Lauda - Königshofen Anbaugebiet Tauberfranken Hier geht's zu den Bereichsprinzessinnen |
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Ortenauer Weinprinzessin 2006 / 2007
Monika Bohnert aus Oberachern Anbaugebiet nördliche Ortenau |

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Rebschnitt ( Dezember-Februar )
Mit dieser zeitaufwendigen Arbeit (ca. 10-15 % des Jahresaufwandes im Weinberg) beeinflusst der Winzer frühzeitig Ertrag und Qualität des kommenden Weinjahrgangs. Danach soll ein Rebstock max. 10 -12 Knospen aufweisen, die dann später austreiben. |
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Anbinden der Ruten ( März-April )
Das "Niederziehen" fördert den Saftstau und bezweckt eine gleichmäßige Versorgung der austreibenden "Knospen" mit Nährstoffen und Wasser. Außerdem ist so im Sommer eine einheitliche Belichtung und Belüftung wachsender Triebe gewährleistet. |
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Bodenpflege ( Mai-August )
Gerade an den niederschlagsarmen Standorten und steilen Weinbergshängen müssen die kulturbegleitenden Pflanzen durch Bearbeitung der Böden - Bodenpflegemaßnahmen - kurz gehalten werden, um die Wasser- und Nährstoffversorgung der Reben nicht zu stark einzuschränken. |
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Laub- und Ausbrecharbeiten ( Juni-August )
Durch das Einstecken der Sommertriebe in einen Drahtrahmen und das Ausbrechen von überflüssigen Trieben fördert und kontrolliert der Winzer das Wachstum der Reben. |
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Pflanzenschutz ( Mai-August )
Um die Rebstöcke vor Pilzkrankheiten und Rebschädlingen zu schützen, werden verschiedene, teils auch biologische Pflanzenschutzmaßnahmen vorgenommen. |
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Laubschnitt ( Juli-August )
Die über den obersten Draht gewachsenen Sommertriebe werden eingekürzt, damit der Rebstock seine Kräfte zur Traubenreife und Zuckerbildung nutzen kann |
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Traubenernte ( September-Oktober )
Der Lohn aller Mühen des Winzers ist die Traubenernte. Ist die optimale Reife erreicht, können die gesunden und vollaromatischen Trauben zu einem wohlschmeckenden Wein vergoren werden. Vorausgesetzt der Weingott Bacchus hat das Jahr wohlwollend begleitet. |

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Herbstzeit - Weinlesezeit - Straussenzeit Hier gibt's ein paar gute Tipps zum ausprobieren wo der "Neue Wein" oder Zwiebelkuchen, in der Region, am besten schmeckt. z.B. in Ettenheim, Friesenheim, Oberkirch, Ortenberg, Sasbachwalden Mehr bzw. eine größere Auswahl könnt ihr auf den Seiten "Straußen in der Ortenau", "Besenführer" oder "Frohe Einkehr" finden. |
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