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Hier habe ich ein paar Infos & Bildern, über den Wein, Weinanbau, nützliches u. interessantes drumm herum usw. für euch zusammen gestellt.





Weingeschichte

Wie alles begann

Die Reben von heute sind das Ergebnis eines Jahrtausende alten Ausleseprozesses. Die am besten schmeckenden und für den Weinausbau am meisten geeigneten Wildreben wurden zur Vitis vinifera kultiviert.

Frühe Nachweise für den Weinanbau finden sich bereits mehrere Jahrtausende vor Christus, insbesondere in den Hochkulturen des Nahen Ostens, die unter anderem den heutigen Staaten Ägypten, Iran oder Israel entsprechen. Doch auch aus Griechenland und dem heutigen Italien gibt es vorchristliche Nachweise für den Weinbau. In Kleinasien wurde der Weingott Dionysos verehrt, die Römer erfanden den Weingott Bacchus für ihren Weinkult.

Im Zuge der Eroberung germanischer Gebiete durch die Römer - diese hatten den Weinbau von den Griechen und Etruskern übernommen - erreichte der Weinbau vor etwa 2000 Jahren auch den deutschsprachigen Raum. Karl der Große regelte im achten Jahrhundert den Anbau der Reben, die Weinbereitung und auch den Verkauf. Die Klöster waren Zentren der Weinkultur - Wein ein Volksgetränk. Für das Mittelalter ist eine Ausbreitung des Weinbaus auf nahezu Gesamtdeutschland belegt.

Reblauskatastrophe und Neuanfang
Nach 1500 nahm die Rebfläche aufgrund klimatischer Veränderungen, der Verbesserung der Bierherstellung und der Zunahme des Weinimports ständig ab. Im ausgehenden 19. Jahrhundert brachte die Reblauskatastrophe den Weinbau nahezu zum Erliegen, viele gebietstypische Sorten verschwanden.

Mit Pfropfreben auf resistenten amerikanischen Wurzeln - diese wurden später zwingend vorgeschrieben - wurde um die Jahrhundertwende ein Neuanfang gemacht. Durch die Rebenzüchtung entstand ein ausgewähltes Sortiment von Standardsorten, die heute den deutschen Weinbau im wesentlichen ausmachen.


In Deutschland gibt es 13 Weinanbaugebiete :


Die Weinanbaugebiete in Baden, mit den einzelnen Regionen.




Mit seinen rund 15.000 Hektar Rebfläche und einem langjährigen Durchschnittsmostertrag von 1,1 Millionen Hektoliter ist Baden das drittgrößte Weinbaugebiet der Bundesrepublik.

Es reicht am weitesten nach Süden und gehört als einziges in Deutschland zur Weinbauzone B der Europäischen Gemeinschaft wie auch das Elsaß, die Champagne und das Loiretal. Es gelten in Baden daher generell höhere Mindestanforderungen für Qualitäts- und Prädikatsweine.

Das Weinanbaubebiet Baden erstreckt sich etwa 400 Kilometer lang über die neun Bereiche Tauberfranken, Badische Bergstraße, Kraichgau, Ortenau, Breisgau, Kaiserstuhl, Tuniberg, Markgräflerland und Bodensee.

Das Klima ist besonders sonnig und warm, dank der geschützten Lagen am Rande des Schwarwaldes und des Odenwaldes sowie der klimatisch begünstigten Oberrheinischen Tiefebene.

In dem weit auseinandergezogenen Gebiet finden sich unterschiedliche Böden. Vom hitzigen Moränenschotter am Bodensee über tertiäre Kalk-, Ton- und Mergelböden Gesteine eingestreut sind, bis zu Muschelkalk und Keuper im Kraichgau und Taubergrund.

Starke Unterschiede in Höhen-, Boden- und Klimaverhältnissen bedingen eine faszinierende Vielfalt der Rebsorten. Es sind insbesondere die Burgundersorten und Spezialitäten wie Riesling, Gutedel, Silvaner und Müller-Thurgau, die von diesen einmaligen Gegebenheiten profitieren.




Verlauf der badischen Weinstraße.


Mit den einzelnen Regionen: (einfach anklicken)
Ortenau Kaiserstuhl Breisgau Tuniberg Markgräflerland
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Die angebauten Reb/Weinsorten in Baden sind,
hauptsächlich die Trauben
"Blauer Spätburgunder", die Ruländer & Grauburgunderfamilie, diverse Verwandte der Burgunderfamilie, und viele nicht minder wichtige aus der Weißweinfamilie:


die Traube "Blauer Spätburgunder":
Wie der Riesling bei den Weißweinsorten, so wird der Blaue Spätburgundertraube bei den roten in den nördlichen Anbaugebieten als die edelste Traube angesehen. In Baden wird er in allen Bereichen angebaut, Schwerpunkte sind Bodensee, Tuniberg und Ortenau. Seine Ansprüche sind hoch, nur in guten und besten Lagen liefert er auch befriedigende Qualitäten.
Aus dieser Traube werden unterschiedliche Weine hergestelt:

Spätburgunder Rotwein Spätburgunder Rotwein
Dieser Wein braucht im gemäßigten Klima Zeit zur Reife, bringt jedoch in guten Jahren herausragende Weine mit Kraft und Fülle hervor. Besitzt eine große Lagerfähigkeit.
Spätburgunder Spätburgunder Weißherbst
Es ist alte badische Tradition, dass aus Spätburgunder über die Hellkelterung auch Weißherbste erzeugt werden. Seit einigen Jahren ist man bemüht, durch die Verwendung von nicht ganz durchgefärbten, aber gesunden Trauben einen Rosé zu erzeugen, der sich besonders als Essensbegleiter empfiehlt.
Spätburgunder Spätburgunder Rosé,
Ein Rosé, entsteht aus Rotweintrauben durch frühzeitiges Abpressen von der Maische (Weißkelterung), so daß kaum Farbstoff aus den Beerenhäuten in den Most gelangt; da dasselbe für die Gerbstoffe gilt, sind diese Weine besonders magenschonend. Aber nicht jeder Roséwein darf als Weißherbst bezeichnet werden. Nur rebsortenreine Qualitätsweine dürfen als W. verkauft werden.
Spätburgunder Badisch Rotgold
Spezialität aus Baden; Wein aus einer Mischung Blauer Spätburgunder- und Grauburgundertrauben; der Grauburgunder-Anteil muss mindestens 51% betragen.


die Ruländer & Grauburgunderfamilie:
Der Ruländer ist eine badische Spezialität, nirgendwo sonst hat er eine so starke Verbreitung gefunden. Und in Baden ist er in allen Bereichen mehr oder weniger stark vertreten, am stärksten jedoch am Kaiserstuhl, wobei die Weine vom Achkarrer Schloßberg als Maßstab für alle Ruländer Weine gelten.
Sein Name geht auf den Kaufmann Ruland zurück, der ihn Anfang des 18. Jahrhunderts als erster in einem verwilderten Garten in Speyer entdeckt haben soll. Die Elsässer nennen ihn Tokayer (Tokay d'Alsace), die Schweizer Malvoisie.


Ruländer Ruländer
Der Ruländer hat oft einen leicht goldenen Schimmer, manchmal schon bernsteinfarben, er besticht durch Vollmundigkeit und süßliche Aromen in Richtung Karamel, Rosinen und anderer Trockenfrüchte. Aufgrund seiner guten Mostgewichtsleistung liefert der Ruländer jedes Jahr Auslesen, Beeren- und Trocken-beerenauslesen, die in der Gruppe der Edelsüßen eine Spitzenstellung einnehmen.
Grauburgunder Grauburgunder
Der Ruländer in seiner trockenen Version, als Grauburgunder ist der ideale Essensbegleiter, aber auch ein gehobener Zechwein.
Weißburgunder Weißburgunder
Wäre die Farbe der reifenden Beeren nicht, niemand könnte ihn im Weinberg vom Ruländer unterscheiden, denn Trauben und Blattform sind völlig gleich. Wahrscheinlich ist er auch ein Abkömmling des Ruländers. Die Weine des Weißen Burgunders verfügen zwar nicht über die gleiche Fülle, dafür sind sie aber meist eleganter und dank ihres höheren Säuregehaltes auch rassiger. Er eignet sich besonders für den trockenen Ausbau. Trockene Weiße Burgunder sind vielleicht die am besten geeigneten Weine, die man zum Essen servieren kann.


Verwandte der Burgunderfamilie:

Müllerrebe Müllerrebe / Schwarzriesling
Von ihren weißwollenen Triebspitzen, die aussehen, als ob sie mit Mehl bestäubt wären, hat diese Rebsorte ihren Namen bekommen. Er ist jedoch auch unter dem Synonym Schwarzriesling bekannt. Er liefert einen der, drei Grundweine für die Champagnerherstellung. Der Schwarzriesling bringt gute Durchschnittsqualitäten, Weine mit nur leichtem Gerbstoffcharakter und mittlerer Säure.
Auxerrois Auxerrois
Er ist ein naher Verwandter des Weißen Burgunders und wird in größerem Umfang nur in der Umgebung von Weingarten im Kraichgau angebaut. Er ist relativ anspruchslos, was die Lagenqualität angeht, aber in Müller-Thurgau-Lagen gehört er trotzdem nicht. Weinbautechnisch macht er gewisse Probleme wegen seiner starken Geiztrieb-bildung, und wer schon mal Edelreiser geschnitten hat, weiß um die ungewöhnlich starke Verrankung. Seine Weine sind vom Charakter her zwischen Ruländer und Weißer Burgunder einzustufen. Es sind ruhige Weine mit milder Säure und von feiner Art.
Chardonnay Chardonnay
Von der seit einigen Jahren die gesamte Weinwelt überschwappenden Chardonnay-Welle blieb auch Baden nicht verschont, die Klassifizierung für alle Bereiche erfolgte 1991. Der Chardonnay hat in etwa die gleich hohen Ansprüche wie die echten Burgundersorten, weswegen seiner Ausbreitung enge Grenzen gesetzt sind. Die Weine ähneln denen des Weißen Burgunders, übertreffen ihn oft an Vollmundigkeit, haben dann auch eine größere Aromafülle, insbesondere wenn sogenannte "Würz-Klone" beteiligt waren.Viele Betriebe bauen den Chardonnay ausschließlich im Barrique aus, wofür er sich auch vorzüglich eignet


und die nicht minder wichtige Weißweinfamilie:

Müller-Thurgau Müller-Thurgau
Der Müller-Thurgau wird heute zu den Standardsorten gerechnet, obwohl er erst vor etwa 100 Jahren aus einer Kreuzung entstanden ist. Seine geringen Ansprüche an Boden und Lage, seine Ertragssicherheit und seine Fähigkeit, auch in weniger guten Lagen noch annehmbare Qualitäten zu bringen, sind die Ursachen für seine weite Verbreitung.Er liefert leichte, süffige Weine mit mehr oder weniger ausgeprägtem Muskatton und milder Säure.
Gutedel Gutedel
Der Gutedel gehört zu den am weitesten verbreiteten Rebsorten, innerhalb Badens hauptsächlich im Markgräflerland.Hier findet er auch die ihm zusagenden Bedingungen, kräftige Lößlehmböden und ausreichend Niederschläge.
Die Weine sind von zartem, weinigem Aroma, einfachem, angenehmem Charakter, die eine milde und dennoch anregende Säure haben. Kurzum: sehr süffige Weine, die am besten jung schmecken.



Klingelberger
Riesling (Klingelberger)
Er ist eine der ältesten Traubensorten und vielleicht die einzige, die in Deutschland selbst entstanden ist. In Baden ist er seit langem heimisch und schon sehr früh hat sich in der Ortenau das Synonym "Klingelberger" eingebürgert.
Der Riesling lebt von seinem fruchtigen, über die Massen nuancenreichen Bukett, seiner prickelnden Lebendigkeit und der rassigen, manchmal schon stahligen Säure.
In Baden ist der Riesling vor allem in der Ortenau zu finden. Hier haben sich zwei sensorisch unterschiedliche Typen ausgebildet, der gradlinige, etwas strenge und säurebetonte Typ des Baden-Badener Reblandes und der verspielte, von Pfirsicharomen geprägte, eher milde Typ des "Klingelbergers" im Rench- und Kinzigtal, wozu auch die Weine von Durbach gezählt werden können.
Silvaner Silvaner
Der Silvaner ist eine unserer ältesten Rebsorten und war früher in den deutschen Anbaugebieten weit verbreitet. Der Müller-Thurgau hat ihn jedoch in den letzten dreißig Jahren fast überall vom ersten Platz verdrängt.
Der Silvaner zeichnet sich durch Vollmundigkeit und reife Säure auszeichnen.
Muskateller Muskateller
Der Muskateller ist eine unserer ältesten Rebsorten und in viele Varietäten aufgespalten. Obwohl sie fast in Vergessenheit geriet , wird der Gelbe Muskateller heut in der Region als eine typisch badische Spezialität angebaut.
Die Weine zeichnen sich durch ein ausgesprochen feines Muskat-Aroma aus, sind säurebetont bei nur mäßigem Alkoholgehalt.
Kerner Kerner
Der Kerner ist eine Neuzüchtung schwäbische Arzt und Dichter Justinus Kerner. Er hat dieser Kreuzung aus Trollinger und Riesling seinen Namen gegeben.
Ein Weißwein trotz der Geburtshilfe einer Rotweinsorte. Der Kerner ist eine der erfolgreichsten Neuzüchtungen der Nachkriegsjahre, konnte jedoch in Baden nie so richtig Fuß fassen.
Seine Weine haben Rasse, sind manchmal sogar rieslingartig und zeigen ein nicht aufdringliches, aber doch deutliches Aroma mit leichtem Muskatton. Im Abgang ist meist eine kleine Herbe zu erkennen, die nicht jedermanns Geschmack ist.
Scheurebe Scheurebe
Die weiße Rebsorte ist eine Neuzüchtung. Sie wurde nach dem Züchter Georg Scheu benannt, der sie im Jahre 1916 kreierte.
Die hell- bis goldgelben Weine zeigen sortenfeines, leicht nach Johannisbeeren duftendes Bukett und rieslingähnliche Säure; Weine von Körper und Rasse.
Nobling Nobling
Der Nobling ist eine Neuzüchtung aus Silvaner und Gutedel, die speziell für das Markgräflerland als Ergänzungssorte zum Gutedel geschaffen wurde. In geeigneten Lagen liefert der Nobling Weine, die qualitativ dem Gutedel überlegen sind - mehr Aroma und mehr Rasse.
Eine größere Bedeutung hat der Nobling in den letzten Jahren als Sektgrundwein bekommen, wozu er sich aufgrund seiner Eleganz und reifen Säure besonders gut eignet.

Traminer (Clevner) / Gewürztraminer
Keine Einigkeit herrscht unter Fachleuten darüber, ob die beiden nun zwei verschiedene Rebsorten darstellen oder die eine nur eine Selektion aus der anderen ist. Äußerlich sind sie nämlich nicht voneinander zu unterscheiden.
Beiden eigen ist ein hoher Gehalt an Extrakt und Alkohol und geringe Säure.

Gewürztraminer Gewürztraminer
Der Gewürztraminer bringt im Vergleich die bukettreicheren Weine hervor .
Er ist eine uralte Rebsorte, die schon von römischen Agrar-Schriftstellern beschrieben wurde. Er liefert edle vollkommene Weine. Sein besonders starkwürziges Bukett mit der Fülle an Aromastoffen macht diesen säurearmen, aber meist extraktreichen Wein zu einem Genuß ganz besonderer Art.
Es sind keine Weine für den täglichen Bedarf, da sie zu körperreich und zu bukettbetont sind. Sie eigenen deshalb hervorragend als Dessert-Weine.
Traminer Traminer (Clevner)
Der Traminer (auch Roter Traminer genannt)bringt in der Regel die höheren Erträge als der Gewürztraminer
Die Ansprüche des Traminers an die Lagenqualität sind hoch, gehört er doch zu den blüteempfindlichsten Rebsorten, die wir anbauen. Der tramineranbauende Winzer muß sich trotz fortgeschrittener Selektionsarbeit immer wieder mal mit Fehlernten abfinden, insbesondere beim Gewürztraminer.
In Durbach und Umgebung wird der Traminer unter der synonymen Bezeichnung Clevner in den Handel gebracht.
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Weinhoheiten


Zum Wein gehört natürlich auch die Weinkönigin und ihre Prinzessinnen.
Doch wie wird man das bzw. was sind die Kriterien?

Die Bewerberinnen müssen aus einer Winzerfamilie stammen bzw. gelernte Winzerinnen oder Weinküfer sein. Sie werden bei der Wahl befragt zu Themen des Weinbaus, der Kellerwirtschaft, des Weinrechts, der Weinwerbung und aktuellen weinwirtschaftlichen Anliegen und Problemen.

Für die Beurteilung des Wahlgremiums sind bei dieser Befragung ausschlaggebend das Fachwissen, die Vortragsweise, das Auftreten und die Erscheinung. Aus der nicht öffentlichen Wahl werden drei Bewerberinnen im Rahmen der Krönungsveranstaltung vorgestellt. Danach entscheidet das Wahlgremium aufgrund des überzeugendsten Gesamtauftrittes, wer von den drei Vorausgewählten zur Badischen Weinkönigin wird.

Aufgabe der Weinkönigin und ihrer Prinzessinnen ist es, als gewählte Sprecherinnen des Berufsstandes und als Botschafterinnen des jeweiligen Weines in ganz Deutschland und im Ausland für ihn zu werben. Die Weinkönigin ist hierbei im Durchschnitt ca. 200 - 300 Tage im Einsatz.

Deutsche Weinkönigin 2006 / 2007
Katja Schweder aus Hochstatt
Anbaugebiet Pfalz

Link zu den Anbaugebietsköniginnen
Badische Weinkönigin 2006 / 2007
Corina Benz aus Lauda - Königshofen
Anbaugebiet Tauberfranken

Hier geht's zu den Bereichsprinzessinnen
Ortenauer Weinprinzessin 2006 / 2007
Monika Bohnert aus Oberachern
Anbaugebiet nördliche Ortenau

Was gehört natürlich auch noch zum Thema Weinkönigin?
Richtig, natürlich die Termine zu den Weinfesten in der Region " Ortenau ".

! ! ! Termine Weinfeste in der Region ! ! !

Ortenauer Weinfest in Offenburg
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Der Jahresablauf im Weinberg

Besondere Weine erfordern aufwendige Pflege. So hat der Winzer im Laufe der Jahreszeiten alle Hände voll zu tun, um die Qualität seines Weines durch Anbau und Kultur der Weinrebe positiv zu beeinflussen.

Die Arbeiten des Winzers wärend eines Jahres sind:

Rebschnitt ( Dezember-Februar )
Mit dieser zeitaufwendigen Arbeit (ca. 10-15 % des Jahresaufwandes im Weinberg) beeinflusst der Winzer frühzeitig Ertrag und Qualität des kommenden Weinjahrgangs. Danach soll ein Rebstock max. 10 -12 Knospen aufweisen, die dann später austreiben.
Anbinden der Ruten ( März-April )
Das "Niederziehen" fördert den Saftstau und bezweckt eine gleichmäßige Versorgung der austreibenden "Knospen" mit Nährstoffen und Wasser. Außerdem ist so im Sommer eine einheitliche Belichtung und Belüftung wachsender Triebe gewährleistet.
Bodenpflege ( Mai-August )
Gerade an den niederschlagsarmen Standorten und steilen Weinbergshängen müssen die kulturbegleitenden Pflanzen durch Bearbeitung der Böden - Bodenpflegemaßnahmen - kurz gehalten werden, um die Wasser- und Nährstoffversorgung der Reben nicht zu stark einzuschränken.
Laub- und Ausbrecharbeiten ( Juni-August )
Durch das Einstecken der Sommertriebe in einen Drahtrahmen und das Ausbrechen von überflüssigen Trieben fördert und kontrolliert der Winzer das Wachstum der Reben.
Pflanzenschutz ( Mai-August )
Um die Rebstöcke vor Pilzkrankheiten und Rebschädlingen zu schützen, werden verschiedene, teils auch biologische Pflanzenschutzmaßnahmen vorgenommen.
Laubschnitt ( Juli-August )
Die über den obersten Draht gewachsenen Sommertriebe werden eingekürzt, damit der Rebstock seine Kräfte zur Traubenreife und Zuckerbildung nutzen kann
Traubenernte ( September-Oktober )
Der Lohn aller Mühen des Winzers ist die Traubenernte. Ist die optimale Reife erreicht, können die gesunden und vollaromatischen Trauben zu einem wohlschmeckenden Wein vergoren werden. Vorausgesetzt der Weingott Bacchus hat das Jahr wohlwollend begleitet.

Hier noch etwas besonderes, ein Kalender von Winzern oder Menschen die dem Wein verbunden sind. ;-)

Einfach geniale Idee, klick mich
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Der Kellermeister beim probieren des neue Jahrgangs.
Hat sich die Arbeit gelohnt?



Herbstzeit - Weinlesezeit - Straussenzeit

Hier gibt's ein paar gute Tipps zum ausprobieren wo der "Neue Wein" oder Zwiebelkuchen, in der Region, am besten schmeckt.
z.B. in Ettenheim, Friesenheim, Oberkirch, Ortenberg, Sasbachwalden


Mehr bzw. eine größere Auswahl könnt ihr auf den Seiten
"Straußen in der Ortenau",
"Besenführer" oder
"Frohe Einkehr" finden.

Zunsweirer Wein ...
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Kleines Wein ABC


Abstich
Umfüllen des Weines während seiner Kellerentwicklung zum Trennen von Hefe und Trubstoffen.

Anreicherung
Erhöhung des natürlichen Alkoholgehalts durch Zugabe von Zucker zur weiteren Vergärung.

AP-Nummer
Als Nachweis der amtlichen Prüfung bekommen alle Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete und Prädikatsweine eine Nummer. Geprüft werden sog. Vorbedingungen wie Farbe, Klarheit, Sortentypigkeit usw., bewertet wird mit dem sog. 5-Punkte-System Geruch, Geschmack und Harmonie eines Weines.

Barrique
Kleines Eichenholzfass mit einem Fassungsvermögen von 225 bis 350 Litern.

Böckser
Weinfehler; Geruch nach faulen Eiern.

Botrytis (Edelfäule)
Der Schimmelpilz Botrytis cinerea veredelt die spät ausgereiften Trauben und macht sich im Wein geschmacklich durch eine angenehme süßliche Note bemerkbar.

Degorgieren
Entfernung der Hefe vom vergorenen Sekt bei der tradionellen Flaschengärung.

Dekantieren
Umfüllen alter Weine in eine Karaffe.

Eiswein
Hierfür werden die Trauben unter minus 7° C gelesen und gekeltert. Das Wasser in den Beeren ist dabei gefroren, die Weininhaltsstoffe werden konzentriert.

Entrappen
Trennen der Traubenstiele und Stengel von den Beeren.

Federweißer(Neuer, Sauser, Süßer)
Neuer Wein, in der Gärung befindlicher Most.

Firne
Alterston im Wein, wenn der Wein seinen Entwicklungshöhepunkt überschritten hat.

Klingelberger
Rebsortenbezeichnung für Riesling in der Ortenau.

Korkgeschmack
Das Naturprodukt Kork ist eigentlich geruchs- und geschmacksneutral. Dennoch kann es den Weingeschmack unangenehm beeinflussen. Der Wein riecht dann modrig, staubig.

Löß
Besonders fruchtbare, mineralische Flugsand-Ablagerung aus der Eiszeit. Der poröse, kalkhaltige Löß speichert die Feuchtigkeit sehr gut, was dem Wasserhaushalt der Reben und dem Nährstofftransfer dient. In Baden ist die Lößdecke am Kaiserstuhl, Tuniberg und im Breisgau charakteristisch.

Maische
In der Traubenmühle für die Gärung zerquetschte Trauben.

Maischegärung
Klassisches Rotweinbereitungsverfahren. Durch die Vergärung des Mostes gemeinsam mit den Beerenhäuten werden Farb- und Gerbstoffe gelöst.

Milchsäure
Eine der wichtigsten Fruchtsäuren im Wein.

Most
Unvergorener Traubensaft.

Mostgewicht
Spezifisches Gewicht des Traubenmostes, ausgedrückt in Öchslegraden. Sie basieren auf dem Zuckergehalt des Mostes.

Moussieren
Das Prickeln des Weines unter Einfluß von Kohlensäure; die Schaumbildung und das Perlen beim Sekt.

Önologie
Die Wissenschaft vom Wein, die Lehre vom Weinbau.

Restsüße
Dabei handelt es sich um noch vorhandenen unvergorenen Zucker im jungen Wein. Sie kann aber auch von der vor der Füllung zugesetzten Süßreserve herrühren.

Roséwein (Weißherbst)
Wird aus Rotweintrauben nach dem Verfahren des Weißweins (weißgekeltert) hergestellt.

Rotling
Im Gegensatz zum Rosé oder Weißherbst wird dieser Wein aus einer Mischung von Rot- und Weißweintrauben oder deren Maische erzeugt, z.B. Badisch Rotgold aus Grauburgunder und Spätburgunder.

Schwefel
Traditionsreiches Stabilisierungsmittel in der Kellerwirtschaft. Seine Verwendung ist rechtlich streng begrenzt und wird zudem durch moderne Lese- und Kellertechnik ständig reduziert.

Spätlese
Spätere Ernte von vollreifen Trauben.

Süßreserve
Trockene Weine werden gelegentlich gesüßt, indem man nach der Gärung unvergorenen Traubenmost hinzugibt.

Weinstein
Farb- und geschmackslose Kristalle, die sich am Korken oder am Boden der Flasche ansiedeln. Weine mit hohen Gehalten an Mineralien und Säure kristallisieren diese in Form von Weinstein aus.
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Weintankstelle in Assisi/Italien !!!



Hier ein paar interesanten Links wenn ihr mal eine Winzergenossenschaft in euerer Umgebung sucht oder einfach noch mehr wissen wollt.

Winzergenossenschaften

Badischer Wein

Deutsches Weininstitut

Weine im "www"

Wein Plus

Hobby-Wein

Wein-Kunde

Badisches Weinhaus, neu in Frankfurt

Badisches Weinhaus, sogar in Hamburg ;-)


Hmm, lecker ...


Zum Schluß noch ein, zwei Trink & Weinsprüche.

Das Wasser gibt dem Ochsen Kraft,
dem Menschen Bier und Rebensaft,
drum danke Gott als guter Christ,
dass du kein Ochs geworden bist.

Erst schaff dei Sach,
dann trink und lach.

Die Freundschaft, die der Wein gemacht,
hält wie der Rausch nur eine Nacht

Der größte Feind des Menschen wohl,
das ist und bleibt der Alkohol.
Doch in der Bibel steht geschrieben:
"Du sollst auch deine Feinde lieben!"

Willst du die Wahrheit des Weine finden,
darfst du nicht schon nach dem ersten Glas mit trinken aufhören.

Sage was wahr ist,
liebe was rar ist,
trinke was klar ist.


;-)


Achtung, Brandaktuell !!!

Jetzt gibt es auch einen Chatroom auf der HP.
Hier könnt ihr euch austauschen oder über alles diskutieren worauf ihr Bock habt bzw. auf dem Herzen liegt, zum Thema Wein und was noch alles dazu gehört.

Ich wünsche Euch viel Spaß damit.
cu Magic


Mein eigener Weinberg !!!